Aufwind Jugendhilfe

Aufwind Kinder- und Jugendschutzstellen in Dortmund Da sein in akuten Kriesenzeiten

In unseren beiden Schutzhäusern in Dortmund haben wir für Kinder und Jugendliche in akuten Krisenzeiten eine schützende Unterbringungsmöglichkeit mit tagesstrukturierenden Aufgaben und individuellen Freizeitangeboten eingerichtet. Neben der pädagogischen Betreuung durch unsere Fachkräfte, können wir auch im Rahmen der Inobhutnahme eine psychologische Betreuung durch unseren eigenen psychologischen Dienst anbieten.

UNSER ZIEL: Individuelle qualifizierte pädagogische Begleitung in der Akutphase
bis zur Perspektivenklärung.

Aufwind Kinderschutzhaus
in Dortmund Rahm

Die Unterbringung in der Kinderschutzstelle stellt eine 24-Stunden-Betreuung für von schweren Krisen betroffenen Kinder in Familien sicher, z. B. wenn Eltern so streiten, dass es zu Gewalt kommt oder Kinder ständig Angst haben, sich bedroht fühlen oder unter Druck gesetzt werden. Die Plätze können auch sehr kurzfristig, also auch nachts und am Wochenende belegt werden. Zum Schutz vor den Eltern, die mit der Maßnahme nicht einverstanden sind, ist es möglich, dass die Kinder inkognito untergebracht werden.

Aufwind Jugendschutzhaus
in Dortmund Hörde

Jugendliche, die es zuhause nicht mehr aushalten, haben das Recht, in Obhut genommen zu werden. Die Betreuung und Beaufsichtigung der Jugendlichen wird durch den Einsatz von hochqualifizierten Fachkräften, beispielsweise als Deeskalationstrainer gewährleistet. Jugendliche, die während der Zeit der Inobhutnahme keinen strukturierten Alltag  aufrechterhalten können, erhalten bei uns durch geregelte Zeiten und Aufgaben Orientierung im Alltag und schulische und berufliche Wegweiser.

Unser Hilfeangebot

In unser Kinderschutzstelle in Dortmund können wir  insgesamt 9 Kinder im Alter von 6-12 Jahren Inobhut nehmen . Die Schutzstelle ist unter 0231/61805055 zu erreichen. Die Inobhutnahme ist als kurzfristige Schutzmaßnahme zum Wohl für den Minderjährigen eine eigenständige Hilfe nach dem SGB VIII. Sie umfasst die Unterbringung und die sozialpädagogische Beratung, Betreuung, Begleitung und Unterstützung Minderjähriger in krisenhaft zugespitzten Situationen.

Leitgedanke aller Handlungen der Inobhutnahme ist die Behebung akuter Krisen und die Klärung von Perspektiven des jeweiligen Minderjährigen unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes. In dieser Phase wird der oder die Minderjährige in seiner gegenwärtigen Lage

versorgt, beraten und unterstützt. Die Aufwind Jugendhilfe GmbH befasst sich verstärkt mit pädagogischen Angeboten, die von den Kindern und Jugendlichen genutzt werden können und damit die Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten für ein gesundes

Aufwachsen, der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen entscheidend verbessert.

Aufgabe der Inobhutnahmestelle ist es, den betroffenen Kindern einen angstfreien Schutz- und Schonraum zu bieten. Die Kinder werden in ihrer gegenwärtigen Lage schulisch, medizinisch und psychosozial beraten und betreut. Bei Bedarf werden mit den sozialen Diensten Hilfepläne erstellt und die Hilfen und Unterstützung durch die Schutzstelle aufgezeigt.

Lage und Umfeld

Standort: 44369 Dortmund
Platzzahl: 9 Plätze
Aufnahmealter: 6- bis 12-Jährige- in Ausnahmefällen
auch jünger
Betreuungsschlüssel: 1:1,14
Rechtsgrundlage: § 42 SGB VIII

Besonderheit: Geschwisterzimmer

Leitung: Sascha Bartmann
s.bartmann@aufwind-jugendhilfe.de

Das freistehende Kinderhaus liegt in einem ruhigen Wohngebiet, an einer „Spielstraße“ im Ortsteil Dortmund-Rahm. Direkt neben dem Haus befindet sich ein Spielplatz für Kleinkinder mit einem Sandkasten und einer Rutsche. Das ca. 561 m2 große Grundstück verfügt über einen gepflegten Garten. In der großen Wohnküche/Gemeinschaftsküche werden unter Hilfestellung von Hauswirtschaftskräften die Mahlzeiten selber zubereitet und gemeinsam eingenommen.

Die Küche dient auch als gemeinschaftlicher geselliger Ort. Ein Jugendzentrum und eine Grundschule sind in der Nähe. Das Besondere an der Lage ist die Nähe zu einem riesigem Waldgebiet und Bauernhof für Naturelebnis-Projekte.

Freizeitangebote

Pädagogischer Schwerpunkt: Natur erleben.

Der Gemeinschaftsgedanke spielt bei der Freizeitgestaltung eine wesentliche Rolle, d.h. nach Möglichkeit sind alle Kinder bei Freizeitaktivitäten zu beteiligen und einzubinden. Die Einrichtung sowie das umliegende Wohngebiet bieten dazu viele Möglichkeiten. Ganz besonders der Garten sowie der nahegelegene Waldgebiet bieten viele denkbare Aktivitäten im Freien.

Das Thema Natur und Umwelt nimmt deshalb eine ganz besondere Rolle in der inderschutzstelle ein. Darüber hinaus wird die Gestaltung und Vorbereitung der Jahreszeiten sowie der Feiertage gemeinsam mit den Kindern durchgeführt.

Konkret sind folgende Angebote denkbar:

  • Traumreisen, Sinneserfahrung und Entspannung
  • Garten- / Natur- /Walderlebnisse und Angebote (Umweltbewusstsein)
  • Ernährung (Kochen/ Backen gemeinsam mit dem Team)
  • Kreativ-künstlerische Angebote (Werken, Malen, Basteln)
  • Spielen (freies Spiel sowie Gesellschaftsspiele)
  • Stärkung eines positiven Selbstwertgefühles
Die Maßnahme ist geeignet für:

Kinder, die einer spezifischen Schutzsituation im Sinne des § 42 SGB VIII bedürfen

 

  • Eltern und Sorgeberechtigte, die sich mit der aktuellen Situation der Erziehung ihrer Kinder überfordert fühlen und mit der Situation nicht mehr in einer adäquaten Art und Weise umgehen können. Durch eine Trennung von Eltern und Kind wird die Situation entspannt und es können weitere Lösungsstrategien in Erwägung überlegt und erarbeitet werden. Auch hier ist zwischen einer langfristigen und spontanen Entwicklung zu unterscheiden
  • Kinder, die auf eine Anschlussmaßnahme vorbereitet werden und in dieser Zeit nicht im Herkunftssystem verbleiben können
  • Kinder, bei denen ein spezifisches Clearing bzw. eine Perspektivenklärung zu leisten ist
  • Kinder, die einer zeitlich begrenzten Auszeit bedürfen, da in der bisherigen Unterbringung bestimmte Konflikte vorherrschten („time-out“)
  • Kinder mit interkulturellem Hintergrund
  • Kinder, die ein niederschwefliges Betreuungs- und Wohnangebot benötigen
  • Jugendämter, (Ordnungs-) Behörden und weitere Institutionen, die aufgrund vielfältiger möglicher Situationen (Delinquenz Minderjähriger/ Aufgreifen Minderjähriger im öffentlichen Raum/ Verweigerung der Rückkehr nach Hause etc.) im Rahmen ihres Aufgaben- und Zuständigkeitsgebietes mit Minderjährigen in Krisensituationen konfrontiert werden
Ziele der Inobhutnahmestelle

Ziel der Arbeit ist es, die Kinder durch die Krisensituation zu begleiten und auch mit ihnen annehmbare Lösungswege zu erarbeiten.

 

  • Erstes und vorrangiges Ziel ist die Entspannung der akuten Krisensituation für alle Beteiligten.
  • Gefahrenabwendung durch Schutz und Deeskalationsstrategien
  • Unterstützung der Jugendlichen im Kontext der fachlichen Voraussetzungen
  • Stabilisierung und Stützung des Jugendlichen durch Beratung und Begleitung
  • Sicherstellen der emotionalen Grundversorgung durch Schaffung einer Vertrauensbasis als Gesprächspartner und damit verbundenes aktives Zuhören
  • Unterstützung bei der Entwicklung praktikabler Perspektiven für die Jugendlichen und deren Familien
Unser Hilfeangebot

Die Inobhutnahme ist als kurzfristige Schutzmaßnahme zum Wohl für den Minderjährigen eine eigenständige Hilfe nach dem SGB VIII. Sie umfasst die Unterbringung und die sozialpädagogische Beratung, Betreuung, Begleitung und Unterstützung Minderjähriger in krisenhaft zugespitzten Situationen.

Hilfestellung bei Gewalt- und Missbrauchserfahrung

  • Bei Verdacht auf Missbrauch oder Gewalt erfolgt in der Schutzstelle eine gezielte Beobachtung und Dokumentation der unterschiedlichen Wahrnehmungen und Fakten.
  • Bei Verdacht auf körperliche Gewalt wird der/die Jugendliche unverzüglich einem Arzt bzw. einer Ärztin vorgestellt. Die Zusammenarbeit mit externen Fachkräften wird hier angestrebt.
  • Hilfestellungen für Mädchen und Jungen werden individuell und der Situation entsprechend erarbeitet, aufgezeigt und durchgeführt.
  • Parteiliche Begleitung bei Verdichtung von Anzeichen oder Verdacht auf Gewalt- und Missbrauchserfahrungen. Es erfolgt eine Kontaktaufnahme zum zuständigen Jugendamt.
  • Aufzeigen von Grenzen bei sexuellen Beschimpfungen und Beleidigungen, sowie Sensibilisierung bei der Wortwahl.

Leitgedanke aller Handlungen der Inobhutnahme ist die Behebung akuter Krisen und die Klärung von Perspektiven des jeweiligen Minderjährigen unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes.

Folgende psychosozialen Bereiche sind hier zu erfüllen:

 

  • Sicherstellen eines fest strukturierten Tagesablaufs, Bereitstellung von Schutz – und Wohnraum und anbieten von Rückzugsmöglichkeiten.
  • Wenn sich die Mädchen und Jungen der Inobhutnahme durch Entweichung entziehen, erfolgt die sofortige Kontaktaufnahme mit
    dem Jugendamt sowie eine Vermisstenmeldung bei der Polizei
  • Einleitung geeigneter Maßnahmen bei Verdacht auf Misshandlung oder Missbrauch und Unterstützung bei der Bewältigung. Verhinderung von weiteren Gewalthandlungen durch das Herkunftsmilieu in der Schutzstelle.
  • Bereitstellung von Schutz- und Schonraum durch situationsadäquate Maßnahmen (kontrollierte Einzelzimmer, interne Verlegungen).Begleitung bei einer ordentlichen Schulummeldung.
Lage und Umfeld

Standort: 44369 Dortmund

Platzzahl: 9 Plätze

Aufnahmealter: 13- bis 18-Jährige

Betreuungsschlüssel: 1:1,29

Rechtsgrundlage: § 42 SGB VIII

Hauptleitung: Herr Henze

m.henze@aufwind-jugendhilfe.de

Das Mehrfamilien-/Mehrgenerationenhaus (Baujahr 1950, modernisiert 2016), liegt in der Nähe des Phönixsees in DO-Hörde. Die großzügige Wohnraumgestaltung bietet Raum, um individuelle Betreuungs- und Freizeitangebote anzubieten. Es gibt genügend Rückzugsmöglichkeiten, um den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden. Der überschaubare und gepflegte Garten bietet viele Möglichkeiten eines Lern- und Erfahrungsfeldes für Kinder. Die Schutzstelle ist durch eine sehr gute Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz erreichbar. Haltestellen befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Die Jugendlichen werden in der Schutzstelle vollverpflegt. Die Hauswirtschaftskraft bereitet werktags ein frisches, vollwertiges Mittagessen zu. Am Wochenende wird die Versorgung von den diensthabenden Mitarbeiter/ innen, unter Einbeziehung der Jugendlichen, übernommen. Kulturelle und religiös bedingte Besonderheiten werden in der Ernährung selbstverständlich berücksichtigt. Die Jugendlichen erhalten ggf. altersabhängiges Taschengeld. Das Taschengeld wird in der Regel täglich ausgezahlt. Besondere Absprachen ermöglichen aber auch andere Auszahlungsmodalitäten.

Darüber hinaus werden im notwendigen Rahmen Hygieneartikel und Schulmaterialien zur Verfügung gestellt. Die Wohnbereiche der Jugendlichen befinden sich auf allen Etagen. Ein Bereitschaftszimmer für die Nachtbereitschaft befindet sich im 1. Obergeschoss. Die räumliche Nähe sorgt für die Einhaltung des Schutz- und Betreuungsauftrages. Den Jugendlichen stehen auf jeder Etage sanitäre Räumlichkeiten zur Verfügung

Freizeitangebote

Pädagogischer Schwerpunkt: Ernährung & Bewegung.

Während der Inobhutnahme werden pädagogische Angebote für die Altersgruppe 14 bis 18 Jahre vorgehalten. Es wird dabei besonderen Wert auf das Alter und die individuellen sowie geschlechtsspezifischen Interessen gelegt. Je nach Alter und Interesse stehen unterschiedliche niederschwellige Angebote zur Wahl. An festen Tagen bieten die Mitarbeiter/ innen bestimmte Angebote an. Dadurch erhält die Freizeitgestaltung eine gewisse Verbindlichkeit und Struktur. Zusätzlich kann jeder Mitarbeiter individuelle Fähigkeiten effektiv und gezielt einsetzten. Der Gemeinschaftsgedanke spielt bei der Freizeitgestaltung eine wesentliche Rolle, d.h. nach Möglichkeit sind alle Jugendlichen bei Freizeitaktivitäten zu beteiligen und einzubinden. Die Einrichtung sowie der fußläufig erreichbare Phönixsee bieten viele denkbare Aktivitäten im Freien.

Das Thema Bewegung und Ernährung sowie positives Selbstwertgefühl sollen eine ganz besondere Rolle in der Schutzstelle sein. Darüber hinaus wird die Gestaltung und Vorbereitung der Jahreszeiten sowie der Feiertage gemeinsam mit den Jugendlichen durchgeführt.

Die individuellen Freizeitgewohnheiten der Mädchen und Jungen in ihrem sozialen Umfeld werden nach Möglichkeit weiter unterstützt. Weiterhin wird Hilfestellung beim Aufbau sozialer Kontakte innerhalb der Einrichtung sowie Erhalt zu bisherigen Freundinnen und Freunden geboten, unter Berücksichtigung des Alters und der Situation der/des Jugendlichen

Die Maßnahme ist geeignet für:
  • Jugendliche, die einer spezifischen Schutzsituation im Sinne des § 42 SGB VIII bedürfen.
  • Eltern und Sorgeberechtigte, die sich mit der aktuellen Situation der Erziehung ihrer Kinder überfordert fühlen und mit der Situation nicht mehr in einer adäquaten Art und Weise umgehen können. Durch eine Trennung von Eltern und Kind wird die Situation entspannt und es können weitere Lösungsstrategien in Erwägung überlegt und erarbeitet werden. Auch hier ist zwischen einer langfristigen und spontanen Entwicklung zu unterscheiden.
  • Jugendliche, die auf eine Anschlussmaßnahme vorbereitet werden und in dieser Zeit nicht im Herkunftssystem verbleiben können.
  • Jugendliche, bei denen ein spezifisches Clearing bzw. eine Perspektivenklärung zu leisten ist.
  • Jugendliche, die einer zeitlich begrenzten Auszeit bedürfen, da in der bisherigen Unterbringung bestimmte Konflikte vorherrschten („time-out“).
  • Jugendliche mit interkulturellem Hintergrund.
  • Jugendämter, (Ordnungs-) Behörden und weitere Institutionen, die aufgrund vielfältiger möglicher Situationen (Delinquenz Minderjähriger/ Aufgreifen Minderjähriger im öffentlichen Raum/ Verweigerung der Rückkehr nach Hause etc.) im Rahmen ihres Aufgaben- und Zuständigkeitsgebietes mit Minderjährigen in Krisensituationen konfrontiert werden.
Ziele der Inobhutnahmestelle

Aufgabe ist es, den betroffenen Jugendlichen einen angstfreien Schutz- und Schonraum zu bieten. Die Jugendlichen werden in ihrer gegenwärtigen Lage schulisch, medizinisch und psychosozial beraten und betreut. Bei Bedarf werden mit den sozialen Diensten Hilfepläne erstellt und die Hilfen und Unterstützung durch die Schutzstelle aufgezeigt.

Ziel der Arbeit ist es, die Jugendlichen durch die Krisensituation zu begleiten und auch mit ihnen annehmbare Lösungswege zu erarbeiten.

  • Erstes und vorrangiges Ziel ist die Entspannung der akuten Krisensituation für alle Beteiligten.
  • Gefahrenabwendung durch Schutz – und Deeskalationsstrategien seitens der Inobhutnahmestelle.
  • Sicherstellung des Kindeswohl.
  • Unterstützung in Notsituationen unter fachlichen Voraussetzungen.
  • Sicherstellen der emotionalen Grundversorgung durch Schaffung einer Vertrauensbasis als Gesprächspartner und damit verbundenes aktives Zuhören.
  • Schaffung praktikabler Perspektiven für Minderjährige unter fachlichen Voraussetzungen.
  • Stabilisierung und Stützung des Minderjährigen durch Beratung und aktive Begleitung.
  • Überleitung in eine andere (adäquate) Maßnahme.

 

Wir haben unsere Schutzhäuser liebevoll eingerichtet.
Siehe dir die Zimmer und Häuser an.

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